BVB-Fans planen Filmprojekt: Franz Jacobi und die Wiege des BVB

Borussia Dortmund ist ein Verein, der sich stark auf seine Geschichte besinnt. Den Gründungsmythos des BVB um die 18 Männer, die in einer Kneipe am Borsigplatz aus Rebellion gegen einen fußballfeindlichen katholischen Pfarrer am 19. Dezember 1909 den BV Borussia Dortmund gründeten und ihn nach einer dort ausgeschenkten Biermarke benannten, kann jeder BVB-Fan auch mit 3 Promille im Blut noch unfallfrei nacherzählen. Bücher gibt es viele zu diesem Thema. Was es noch nicht gibt, ist ein schöner Dokumentarfilm zur Gründungsgeschichte des BVB. Doch das soll sich bald ändern.

Gregor Schnittker, Marc Quambusch und Jan-Henrik Gruszecki – alle drei BVB-Fans und Journalisten / Filmemacher (und den meisten BVB-Fans wohl auch so ein Begriff) – planen ein ambitioniertes Projekt. Unter dem Motto „Am Borsigplatz geboren – Franz Jacobi und die Wiege des BVB“ soll ein Film entstehen, der die Gründung und die ersten Jahre von Borussia Dortmund erzählt. Im Fokus steht dabei Franz Jacobi, der nicht nur einer der Vereinsgründer war, sondern das Gesicht des Vereins in den ersten Jahren auch entscheidend prägte. Ohne ihn wären die späteren Erfolge nicht möglich gewesen.

Von Fans für Fans

Der Film, der nach der Produktion auf DVD erscheinen soll, wird etwa 60 bis 90 Minuten dauern und auch Zeitzeugen zu Wort kommen lassen, die Franz Jacobi noch persönlich gekannt haben. Es soll ein Film von Fans für Fans werden.

Wie aufwändig er am Ende produziert werden kann, hängt aber in starkem Maße davon ab, wie viel Geld die drei Filmemacher zusammen bekommen. Es soll kein billig zusammengeklatschter C-Movie werden, sondern ein professionell umgesetzter Film. Dafür muss man Profis einstellen und die arbeiten nicht umsonst.

Bitte um Spenden

An dieser Stelle kommen die Fans des BVB ins Spiel: damit dieses tolle Projekt verwirklicht werden kann und der Film tatsächlich gedreht werden kann, muss noch einiges an finanziellen Mitteln zusammen kommen. Deshalb bittet das Trio alle BVB-Fans um Spenden. Auch kleinere Beträge werden dankbar angenommen. Ein Risiko gibt es übrigens nicht. Für den Fall, dass der Finanzierungserfolg sich nicht einstellt, bekommen die Spender ihr Geld zurück, versprechen die Macher auf ihrer Homepage.

Ab einem Budget von 120.000 Euro ist die Produktion gesichert, ab 250.000 Euro können auch aufwändigere Elemente wie etwa nachgespielte Szenen (Re-Enactment) oder graphische Animationen von nicht mehr existenten Schauplätzen im Film verarbeitet werden – Stilelemente also, die einen Dokumentarfilm erst richtig lebendig werden lassen.

Wer sich ausführlich über des Projekt informieren und vielleicht dann auch einen Betrag spenden möchte, sollte mal auf dieser Seite vorbei schauen. Ihr könnt „Franz Jacobi“ auch auf Facebook und/ oder Twitter folgen.

In diesem Video geben die Initiatoren des Projekts einen kleinen Einblick in ihr Vorhaben:

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s