Was vom Sieg gegen Leipzig bleibt: Wut, Abscheu, Hilflosigkeit

Es hätte alles so schön sein können nach dem Spiel des BVB gegen Rasenballsport Leipzig: Bier schlägt Brause, Stimmung gut, Bier lecker, Spiel annehmbar. Dennoch gibt es auch drei Tage nach dem Spiel nur noch ein Thema. Eins? Nein, eigentlich viele Themen, die sich in der öffentlichen Gemengelage zu einem Wust verknäult haben. Im Mittelpunkt: verletzte Leipziger Fans, Fantasien über Bestrafungen der Dortmunder und eine Grundsatzdebatte.

Zehn Dinge möchte ich dazu sagen.

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Martin Kind, das Gießkannenprinzip und die Grundrechte des Menschen

Was ist bloß mit dem deutschen Fußball los? Seit fast einem Jahr vergeht kaum eine Woche, ohne dass die „Sicherheitsdebatte“ nicht in irgendeiner Form weiter geführt wird. Mittlerweile kriegt man Gänsehaut bei jedem kleinen Vorfall, egal ob das Pyrotechnik im Block ist oder gewalttätige Auseinandersetzungen im Rahmen von Fußballspielen – sicher in der Schwere nicht gleichzusetzen, das soll hier ausdrücklich betont werden. Eine Gänsehaut, weil man schon weiß, was daraus wieder gemacht wird. Weiterlesen

Eintracht-Fans wühlen Sicherheitsdebatte wieder auf

Da hat man gerade gedacht, die hysterisch geführte Diskussion um Stadionsicherheit habe sich ein wenig beruhigt, da trampelte auch schon der nächste Elefant in Form einiger Eintracht-Fans durch den Porzellanladen bzw. durch die BayArena in Leverkusen.

In der ersten Halbzeit der bis dahin recht mäßigen Partie Leverkusen – Frankfurt beschlossen einige besonders schlaue Fans aus dem Eintracht-Block, die Stimmung ein wenig mit Feuerwerkskörpern und Bengalos anzuheizen. Grandiose Idee. Das Spiel wurde für einige Minuten unterbrochen, das Leverkusener Trainerteam nutzte die Unterbrechung für einige Feinjustierungen im taktischen Bereich und Leverkusen drehte nach Wiederanpfiff auf und machte die Eintracht mit 3:1 platt. So weit, so dämlich. Weiterlesen